Spätsommerliebe

Moin ihr Lieben,

ich will euch endlich von meiner neuen Liebe – dem Rhein berichten. Vielleicht ja noch eine Reiseidee für euch? 

 

Im letzten Jahr im September war ich – zum ersten aber sicher nicht letztem Mal – am Rhein. Genauer in „Lorch am Rhein„.

Lorch ist ein toller Ausgangspunkt für schöne Wanderungen, gut kann man dort auch die Zugverbindungen als Start- oder Zielpunkt nutzen.

Meine erste Tour war einer der Wisper Trails. Die Wisper Trails sind zwischen 5 und 19 Km lang, wobei man die Höhenmeter nicht unterschätzen darf, insbesondere als Norddeutsche – aber alles gut machbar.

Als erstes habe ich mir die „In Vino Veritas“ Runde ausgeguckt, mit 9,5 km und etwas über 300 Höhenmeter gut zum einlaufen.

Nach einem extrem leckeren Frühstück, versorgt mit einer gut gefüllten Lunchbox bin ich morgens bei 15 Grad gestartet. Der Aufstieg zum Welterbe-Weinberg hat mich ganz schön ins Schnaufen gebracht, aber glücklicherweise wird man pausenlos von dermaßen tollen Ausblicken abgelenkt, das man einfach immer weiter will.

Erst lag noch Nebel über dem Rhein – aber die Sonne hat sich durchgekämpft, der Rhein glitzert magisch

Kurze Zeit später

Gestartet bin ich übrigens an der Kirche die man im Bild sehen kann – die ersten Höhenmeter sind geschafft.

Ab und an läuft man auch durch den Wald, sehr angenehm, mittlerweile sind es 22 Grad und durch das stetige „bergan“ wird mir doch ganz schön warm.

Meine erste Pause mache ich mit diesem Blick

Und das war der Moment in dem ich mein Herz an den Rhein verloren habe. 

Die Wochen / Monate vorher waren anstrengend und hektisch. Hier begegnet mir auf der Strecke nicht ein Mensch (was ich bis jetzt nicht verstehen kann, wo sind sie alle?), ich höre leise aus der Ferne die Schiffe auf dem Rhein, die Vögel zwitschern, um mich herum flattern Schmetterlinge, ab und an kreuzt ein Salamander meinen Weg – ansonsten einfach nur Stille.

Auch wenn ich Stunden einfach nur hier sitzen und schauen könnte, weiter geht’s.

Sorry, ich muss schon wieder eine Pause einlegen

Ich kann mich einfach nicht sattsehen 

Entlang dem Welterbe Weinberg geht es zurück und nun kann ich mir die Sache mit dem Vino mal näher anschauen

Der Weg führt mich wieder zurück in Richtung Lorch

Ich stoppe in Lorch noch kurz beim Bäcker, hole mir einen „Coffee to go“ und eine Nussecke und „schleppe“ mich zurück zum Hotel. 

Insgesamt war ich 4 Stunden unterwegs, reine Laufzeit waren ungefähr 2 Stunden, der höchste Punkt war auf 430 Höhenmeter. 

Da meine Unterkunft ausschließlich Frühstück anbietet (und reichlich Wein für Abends), hüpfe ich fix unter die Dusche, suche mir direkt am Rhein ein Lokal und verbringe den Rest des Tages bzw. Abends auf dem Balkon 

Ich muss ja schließlich mal eine Qualitätsprüfung vornehmen, nachdem ich mir den ganzen Tag die Weinreben angeschaut habe und Energie tanken für den nächsten Tag.

Wart ihr schon mal am Rhein? Seid ihr auch so schockverliebt? Bei dem aktuellen Schietwetter träume ich mich gerne zurück an dieses wunderschöne Fleckchen Erde.

Habt einen gemütlichen Sonntag – seid gut zu euch.

 

 

2 Gedanken zu „Spätsommerliebe

  1. Etwas später als sonst,aber immerhin doch noch.
    Die Reise zum Rhein,das war doch die mit dem verstauchten Fuß
    am Ende???Ja hier in Deutschland ist es auch schön,es muß nicht immer
    England sein……Und die nächste Reise ist schon gebucht!!??
    Wie immer tolle Fotos

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