mit dem Moorexpress nach Worpswede

*Werbung da Verlinkung und Ortsnennung – unbezahlt*

Sonntag, strahlendes Herbstwetter – da steht doch etwas schon ewig lange auf meiner „möchte ich machen“ Liste – genaumit dem Moorexpress nach Worpswede fahren.

Der Moorexpress fuhr früher von Bremervörde durch das Teufelsmoor nach Stade – heute kann man damit an den Wochenenden von Bremen bis Stade fahren, ganz gemütlich – für die knapp 99 Kilometer von Bremen bis Stade benötigt der Moorexpress circa 2,5 Std. Bis zu meinem Ziel Worpswede war es ungefähr eine dreiviertel Stunde.

Moorexpress

Viele nutzen den Moorexpress für Fahrradtouren – eine Strecke mit dem Zug und eine mit dem Rad. Es gibt zwei Waggons – eine für reservierte Plätze (empfehlenswert – da ausreichend Platz) einen für nicht-reservierte – ich habe keine Ahnung, wie all die Menschen da reingepasst haben. Man fährt durch wunderschöne Landschaften und hat ausreichend Zeit alles in Ruhe zu bewundern.

Nach Worpswede wollte ich schon ewig mal wieder – ich war bislang einmal dort, dass ist mindestens 20 Jahre her. Ich hatte auch so keine wirkliche Vorstellung mehr, wie es dort wohl ausschaut. Was man natürlich weiß: Künstlerdorf. Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Heinrich Vogeler .. wem diese Namen was sagen, der ist in Worpswede richtig. Das war allerdings nicht mein Interesse, ich gebe es gerne zu. Aber man stolpert regelrecht an jeder Ecke über bekannte Namen, Skulpturen, Ausstellungen usw.

Ich wollte lieber diesen schönen Herbst-Sonntag mit 20 Grad und Sonne genießen und bin vom Worpsweder Bahnhof

Bahnhof Worpswede – wenn doch alle Bahnhöfe so zauberhaft wären

erst einmal in Richtung alter Ortskern gelaufen, habe das alte Rathaus gesehen, die Dorfglocke,

Dorfglocke

bin an verschiedenen Museen und Galerien vorbeigelaufen, durch die Markusheide zum Barkenhoff – alles wunderschön.

Barkenhoff

Da ich ausreichend Zeit hatte, habe ich als nächstes Ziel Neu-Helgoland ins Auge gefasst. Das war ein ganz schöner Fußmarsch, mein lieber Scholli. Aber dort angekommen habe ich sehr nett an der Hamme gesessen, habe Torfkähne bestaunt, bin zum Aussichtsturm gelaufen und alle Stufen hinauf, um einen zauberhaften Ausblick über die Hamme und die Natur zu haben.

Torfkahn

Blick vom Aussichtsturm

Am Wasser habe ich ein schattiges Plätzchen gefunden und ein kleines Picknick gemacht, es setzte sich noch ein nettes Ehepaar dazu und erzählte – ich bekam noch reichlich Tipps wo ich unbedingt mal einkehren müsste, das merke ich mir dann fürs nächste Mal. Und das wird es ganz sicher geben, ein nächstes Mal, dann aber ebenfalls mit dem Fahrrad – ab Neu-Helgoland hätte man wunderschön losradeln können – eine tolle Landschaft (und nur knapp 3 Kilometer weiter soll es bombastischen Kuchen geben – damit kann man mich ja immer locken).

Irgendwann wurde es dann Zeit mich zu verabschieden, schließlich musste ich noch den ganzen Marsch zurück bis zum Bahnhof laufen und den Moorexpress zu verpassen wäre keine gute Idee gewesen, da fährt nur alle paar Stunden ein Bus – das wäre dann ein sehr langer Tag geworden. Insgesamt war ich heute laut meinem Schrittzähler 14,8 Kilometer unterwegs – meine müden Beine bestätigen das. 

Unterwegs wurde ich aber immer wieder mit Herbst-Impressionen belohnt:

Aber nun geht es mit den vielen Eindrücken in eine neue Woche – und madam hat ab Mittwoch frei und ist mit Vaddern on tour. Ich freu mich schon.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und seid gut zu euch.

 

 

 

4 Gedanken zu „mit dem Moorexpress nach Worpswede

  1. Na das war ja ein gelungener Tag heute,und der neue Fotoapperat hat sich schon gerechnet….tolle Bilder.Das wäre auch genau mein/s gewesen,allerdings mit dem Rad dabei.

  2. Ha ! Jetzt weiss ich auch, warum mir Worpswede „was sagt“- ich bin mir sehr sicher, dass unsere Bremer Freunde mal eine Torfkahnfahrt von dort aus organisiert hatten. Das war ein ganz schöner Akt, Jade in den Kahn zu bugsieren- hat sich aber gelohnt: die Landschaft ist wunderschön !
    An Deinen Fotos merkt man den Herbst – toll !!!

    • Jade auf großer Fahrt im Torfkahn – das hätte ich gerne gesehen.
      Ja, wir haben hier schon ein paar wirklich schöne Ecken, kommt wieder – es gibt immer was zu sehen.

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